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Anleitung für neuen Digital Adapter 2 als PDF Datei (DA-O-N/S)

Modus-Erläuterung Digital Adapter 2:

Mode 1: Recorded-TTL

Rückkopplungsfreier "recorded-TTL" Modus: Im Nah- und Makrobereich kam der alte Digital Adapter oft nicht ohne zusätzliches Abkleben oder Abdecken aus. Der externe Blitz überstrahlte den Sensor des Adapters und das Ende des internen Blitzes konnte nicht genau genug erkannt werden. Dieser neue Modus zündet den externen Blitz erst, nachdem der interne verloschen ist - mit der aufgezeichneten Brenndauer und nur wenigen µs Verzögerung. Dieser Modus funktionierte bei unseren umfangreichen Tests derart problemlos, dass dies der neue, voreingestellte Standard-Modus ist. Eine Abweichung hiervon wird nur in den wenigsten Fällen sinnvoll sein. Da hier nie beide Blitze gleichzeitig brennen, muss für einen Vollastblitz eine Verschlusszeit von 1/250s oder weniger (z.B. 1/125) eingestellt werden.

Mode 2: Normal-TTL

Die Brenndauer des internen Blitzes wird im Verhältnis von 1:1 auf den externen kopiert. Zusätzlich hier ist eine manuelle Auslösung mit Vorblitzunterdrückung möglich, die Ihren Blitz manuell auf den 1.,2.,3. oder 4. löst. Der Blitz Ihrer Digitalkamera ist dabei ausgeschaltet. Dieser Modus sollte für Kameras ohne Vorblitztechnik (z.B. Fuji 810) benutzt werden.

Mode 3: Digicam-TTL

Im Modus "Recorded-TTL" wird auch der Vorblitz leicht verzögert ausgelöst wird. Daher kann es sein, dass dieser Modus bei zukünftigen Kameras, die ein sehr genaues Timing des Vorblitzes erfordern, nicht zuverlässig funktioniert. Hier kommt der Digicam-TTL Modus zum Einsatz: Der Vorblitz wird einmal aufgezeichnet und dann in verzögerungsfreier Echtzeit abgegeben, der Hauptblitz jedoch im "Recorded-TTL"-Modus. Das schafft maximale Kompatibilität. Nach dem Verlassen des Konfigurationsmodus wird die Brenndauer beim 1. Blitz aufgezeichnet und neu gespeichert.

Mode 4: Multi-TTL

Ein Profi-Modus für den anspruchsvollen Fotografen. Die Brenndauer des internen Blitzes wird mit einem einstellbaren Faktor (fest oder auch progressiv) multipliziert und vom externen Blitz wiedergegeben. Bei großen und leistungsstarken Blitzen wie dem Sea&Sea YS350 kann so die volle Brenndauer der großen Ringblitzröhre für maximale Lichtausbeute genutzt werden.

Die Berechnung erledigt der Mikroprozessor in Echtzeit, so dass auch in diesem Modus noch Blitzsyncronisationszeiten bis zu 1/500s möglich sind. Die Verzögerungszeiten ermitteln sich in diesem Modus aus den in Menü 3 eingestellten Werten (1 (Standard), 0.5, 0.625, 0.75, 0.875, 1.125, 1.25, 1.5, 1.75, 2, x). Dabei ist x ein experimenteller progressiver Faktor, der sich aus der Brenndauer des Vorblitzes ermittelt. Nutzen Sie diesen Modus nur, wenn Sie mit Blitzbrennzeiten und deren Auswirkungen vertraut sind!

Die folgende Grafik veranschaulicht die verschieden Modi. Beachten Sie, dass der Adapter für alle gängigen Kameras mit Vorblitztechnik vorkonfiguriert ist und in der Regel nichts umgestellt werden muss!